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Informationen zu Knorpeldegeneration

Gesunde Gelenke = Lebensqualität

Prinzipiell können alle Gelenke des Körpers von Arthrose betroffen sein. Am häufigsten tritt die Arthrose aber in den Knie- und Hüftgelenken, dagegen in den Ellbogen- und Schultergelenken eher selten auf.

Man unterteilt die Arthrose aufgrund der Ursachen in eine primäre und eine sekundäre Form.

Bei der häufigeren primären Arthrose handelt es sich um einen langsam fortschreitenden Prozess. Er beginnt in der Regel nach dem 45. Lebensjahr und betrifft vorwiegend die am stärksten durch Gewicht belasteten Knie- und Hüftgelenke und die untere Wirbelsäule. Als Ursachen werden Übergewicht und genetische Faktoren diskutiert.

Die sekundäre Arthrose unterscheidet sich maßgeblich von der primären Form: sie tritt oft vor dem 40. Lebensjahr auf und ihre Ursachen sind klar definiert. Hierzu zählen Fehlstellungen, länger zurückliegende Verletzungen, Gelenkinfektionen, Stoffwechselstörungen, Immunerkrankungen ((wie Rheumatoide Arthritis), Gelenkoperationen und die Dauermedikation bestimmter Arzneimittel.

Halten Sie Ihre Gelenke fit

Seit einigen Jahren werden verschiedene Ansätze der diätetischen Therapie untersucht und zahlreiche Studien publiziert, die den Einfluss der Ernährung bei Arthrose erforschen. Knorpelschutzstoffen (Chondroprotektiva), d.h. Nährstoffkombinationen aus Glucosamin und Chondroitin wird nachgesagt, den Gelenkstoffwechsel zu unterstützen. Als besonders wirksam bei Arthrose erwies sich in Studien hochdosiertes Vitamin E entweder in Form von besonders Vitamin E- reichen pflanzlichen Ölen oder als hochdosiertes Arzneimittel mit 500 – 1000 IE Vitamin E aus der Apotheke.

Charakteristisch für den Beginn der Arthroseerkrankung ist die morgendliche, maximal 30 Minuten anhaltende Gelenksteife. Spätestens jetzt sollten Sie handeln. Denn entscheidend für das Fortschreiten der Arthrose sind die Entzündungsprozesse. Diese wirken wie ein Arthrose-Motor und treiben Schmerzen, Knorpelabbau und Gelenkveränderungen voran. Ein gutes und zugleich verträgliches Entzündungsmanagement ist damit der Schlüssel zu einer Erfolg versprechenden Langzeittherapie. Insbesondere pflanzliche Arzneimittel wie die Weidenrinde erfüllen die Forderung nach Wirksamkeit und Verträglichkeit einer Arthrosebehandlung, und sind zugleich Eckpfeiler eines natürlichen Therapiekonzeptes.

Im Idealfall umfasst die Arthrosebehandlung neben der rein symptomatischen Arzneimitteltherapie auch zahlreiche nicht-medikamentöse Maßnahmen. Dazu zählen beispielsweise Patientenaufklärung, Anpassung der Lebensweise und Krankengymnastik (Physiotherapie). Eine weitere tragende Säule ist die Selbstmedikation, also die eigenverantwortliche Anwendung rezeptfreier Medikamente. Ziele der Behandlung sind die möglichst nebenwirkungsarme Schmerz- und Entzündungsbekämpfung, die Verbesserung der Beweglichkeit und eine Verzögerung des Krankheitsverlaufs. Langfristig sollen vor allem die Lebensqualität erhalten und Operationen verhindert werden.

Weidenrinde ist aufgrund der sich gegenseitig verstärkenden (synergistischen) Wirkung ihrer Inhaltsstoffe besonders zur nebenwirkungsarmen Therapie der beginnenden Arthrose geeignet.

Die überzeugenden Resultate der klinischen Studien lassen sich unter anderem darauf zurückführen, dass der Weidenrinden-Extrakt ein Vielstoff-Gemisch mit synergistischen Effekten ist. Neben Salicin sind vor allem Polyphenole, Flavonoide und Tannine an der entzündungshemmenden (antiinflammatorischen) Wirkung beteiligt. Diese bremsen die Produktion von Entzündungsbotenstoffen, hemmen zusätzlich die Freisetzung von immunstimulierenden Botenstoffen (Mediatoren) und haben außerdem noch antioxidative Effekte.

Auf diese Weise besitzt der pflanzliche Extrakt nach heutigem Kenntnisstand ein wesentlich breiteres Wirkspektrum als chemisch hergestellte (synthetische) Rheumamittel, die im Allgemeinen nur an einer Stelle der Entzündungs- und Schmerzkaskade im Körper eingreifen. Offensichtlich ist dies einer der Gründe, warum der natürliche Weidenrinden-Extrakt für multisymptomatische Erkrankungen wie Arthrose besonders geeignet ist.

Ein weiterer und bei chronischen Krankheiten wichtiger Vorteil: Die Arthrose-Behandlung mit Weidenrinden-Extrakt ist nebenwirkungsarm. Bisher wurde äußerst selten über unerwünschte Wirkungen wie allergische Hautreaktionen berichtet. Schwere toxische Nebenwirkungen, auch bei Überdosierungen, sind unbekannt. Da es sich bei der Arthrose um eine langfristige Erkrankung handelt, ist eine nebenwirkungsarme Therapie umso wichtiger.